Sie bauen und bauen und bauen…

Seit 1994 fahre ich täglich die B 51 von Bitburg nach Trier. Und solange bauen und bauen und bauen die da. Und erzählen uns, die Straße werde sicherer, bequemer,  sei besser zu fahren, und überhaupt komme man einfacher von A nach B. Es ist immer nur schlimmer geworden. Täglich mehr Verrückte, täglich mehr Lkw und immer mehr Traktoren, die kilometerweit stur geradeaus fahren, statt ab und zu mal in einer Haltebucht zu warten und den Verkehr vorbeizulassen.

Zur Zeit quälen uns zwei Riesenbaustellen und daran wird sich so schnell nichts ändern. Rund um die Meilbrück sieht es aus wie in einer Mondlandschaft und auch bei Hohensonne ist kein Ende der Bauwut in Sicht.

Also Leute, ganz ruhig, Nerven behalten und weiterholpern über die meist befahrene Buckelpiste der Republik.

Dieser unglaubliche Dreck

Es ist ein echtes Phänomen, und dieses Phänomen gibt es nicht nur an der berüchtigten B 51: Dreck, überall Dreck, in jeder Form und Farbe, Tüten, Flaschen, Reifenreste, Aschenbecherinhalte, Kartons, tote Tiere, was immer man sich denken kann, es liegt zur Zeit an den Straßenrändern und in den Straßengräben rum.

 

Immer mehr Erdferkel glauben, dass sie ungestraft die Landschaft vollmüllen dürfen.

 

Wie kommen diese Schwachmaten darauf?

 

Warum machen die Straßenmeistereien nicht endlich mal Frühjahrsputz, statt immer neue Bäume und Hecken am Straßenrand zu rasieren. Und durch den Schredder zu jagen

Ein neuer Fan!!!

Da freue ich mich aber, dass es einen neuen Fan des Blocks route51 gibt, der aus eigener Erfahrung jetzt auch den Wahnsinn kennt, der sich da täglich abspielt.

 

Dass auf dieser lebensgefährlichen Bundesstraße wie bescheuert gefahren wird, ist nicht neu. Dass es dort mehr  Brummies als sonst irgendwo auf der Wlt gibt auch. Dass dort seit vielen Jahren gebaut wird wie irre, ohne dass sich etwas gebessert hat, sei nur am Rande erwähnt. Im Gegenteil: Es wird täglich schlimmer.

 

Das ist wie “Schlaflos in Seattle”,  der Albtraum wiederholt sich jeden Tag.

 

Meistens nehme ich das Chaos ja klaglos hin, wenn der Irrsinn das normale Maß nicht überschreitet. Und immer wieder ist die Freude groß, dass mir bisher noch nichts passiert ist auf der route51.

 

 

Es geht immer noch schlimmer

Hüte dich vor deinen (Alp-)träumen, denn sie könnten in Erfüllung gehen. So wie heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit.

Ich habe immer noch eine chaotische Baustelle vor der Haustür und es ging nahtlos weiter auf der B 51. Gleich an mehreren Stellen waren Baustellen im Aufbau, unter anderem in der Stedemer Senke und auf der Überholstrecke bei Butzweiler.

Natürlich kamen dazu noch besonders nette Lkw-Fahrer, die rücksichtslos bei der Tankstelle Meilbrück rausziehen und mit 30 dann den Berg hochkriechen.

Und an der wunderbaren Baustelle Aach/Hohensonne gab’s mal wieder eine ganz besondere Geduldsübung. Ein klitzekleines Baufahrzeug, so ein blödes Kipperding, fuhr in aller Seelenruhe mit gefühlten zehn Stundenkilometern auf der Fahrbahn, obwohl es genauso gut möglich gewesen wäre, auf der bereits fertig geteerten Bauspur zu zuckeln.

Dann im Trierer Berg der übliche Stau nach unten und noch war ich lange nicht durch. Denn auch in Trier ist zügiges Weiterkommen nicht nur dank unbegreiflicher Ampelschaltungen Glücksache. Schließlich gibt es seit einiger Zeit ja auch gleich mehrere wunderbare Baustellenhindernisse zwischen Kaiser-Wilhelm-Brücke und Euren.

Fazit: Es macht einfach keinen Spaß mehr, aus der Eifel nach Trier zu fahren. Wenn ich es nicht müsste, würde ich dieses unsägliche und zum Teil völlig unnötige tägliche Gegurke umgehend einstellen.

Immer der gleiche Horror

Lange, lange, ach was, sehr sehr lange habe ich jetzt schon mein Schweigegelübde fast völlig eingehalten und nichts mehr über diese unsägliche B 51 hier geschrieben. So langsam aber beginnt diese Straße, mich morgens und abends oder auch mal am Nachmittag in den Autofahrer-Wahnsinn zu treiben. Das fängt meistens schon damit an, dass die Lkw-Fahrer an der Raststätte Meilbrück immer dreister werden und trotz herannahender Autos einfach rausziehen. Da kriechen sie dann seelenruhig, als sei dieses lebensgefährliche Manöver vollkommen normal, den Berg hoch, lassen völlig fertige Autofahrer hinter sich, die nur mit einer Vollbremsung verhindert haben, dass sie samt Auto unter den Lastwagen krachen.

Und so geht das weiter auf dieser Straße bis hin zu der Mammutbaustelle, die uns ja dem Vernehmen nach noch bis Ende 2008 erhalten bleiben wird. Einfach wunderbar, Tempo 30 mal wieder - einfach super.

Na ja, irgendwie bin ich aber beruhigt, wenigstens die Dauerbaustellen auf der  B 51 haben noch Bestand in dieser schnelllebigen Welt.

Und auch danach ist ja noch nicht Schluss. Schließlich soll ja auch noch von der Meilbrück bis zum Helenenberg eine Rennbahn gebaut werden.

Und außerdem geht die Straße ja sowieso schneller kaputt, als die Straßenbauer sie flicken können.

Chaos

Kurz vor acht.
Rund um Bitburg geht im Moment gar nichts mehr. Die bessern auf der B 51 ein paar marode Stellen aus und schon komm Ich auf meine Lieblingsstrasse erst gar nicht mehr drauf. Mann, das nervt!!!